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Berechnung der
Grundsicherung
Die Grundsicherung ist kein fixer Betrag wie zum Beispiel die Familienbeihilfe.
Grundsicherung soll garantieren, dass Ihnen ein bestimmter Betrag
(=Richtsatz) monatlich für Ihren
Lebensunterhalt bleibt.
Welcher Richtsatz gilt für mich?
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Einnahmen |
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Einnahmen,
die für die Berechnung der Grundsicherung zählen:
– Lohn/Gehalt
– Pension
– Arbeitslosengeld
– Notstandshilfe
– Mietzinsbeihilfe
– Wohnbeihilfe
– Unfallrente
– Unterhaltszahlungen
Bei Unterhaltszahlungen, die Ihre Kinder im gemeinsamen Haushalt erhalten,
gelten maximal
€ 155,70 als Einkommen zur Berechnung des Grundsicherungsanspruchs. |
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Berechnung
des Einkommens |
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Berechnen
Sie Ihr monatliches Einkommen.
Zum Beispiel:
Lohn mal 14 geteilt durch 12 .......... 550 €
Mietzinsbeihilfe ............................. 250 €
Summe ........................................ 800 €
Zum Einkommen zählen:
– Arbeitslosenentgelt
– Monatslohn
– Unfallrente
– Unterhaltszahlungen |
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Ausgaben |
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Ausgaben,
die für die Berechnung der Grundsicherung
zählen: – Miete
– Betriebskosten
– Heizkosten
– Regelmäßige Ausgaben aufgrund
einer Krankheit
– Schuldenrückzahlungen für Miete und
Wohnungsausstattung
– Unterhaltszahlungen, die exekutiert
– werden können |
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Ausgaben, die nicht zählen |
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Folgende
Ausgaben dürfen
Sie nicht mitrechnen:
– Strom
– Telefon
– Schulden |
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Alleinerziehende |
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Wenn Sie ein oder mehrer Kinder
im Alter bis zu 15 Jahren mindestens halbtägig betreuen und berufstätig
sind (Teilzeit), wird bei der Berechnung der Grundsicherung ein Betrag
von €
220,– nicht
als Einkommen berechnet.
€ 220,–
= Freibetrag |
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Haftentlassenengeld |
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Wenn
Sie bei Ihrer Entlassung das Haftentlassenengeld erhalten haben,
wird bei der Berechnung der Grundsicherung eine Betrag von €
220,– nicht als Einkommen berechnet.
€ 220,–
= Freibetrag |
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