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Aktualisiert am:
08.01.2010
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Bisher |
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Neu seit 1. März
2006 |
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Antrag |
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Antrag neu |
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Bis 1. März 2006 musste der
Antrag auf Sozialhilfe bei der Gemeinde eingereicht werden. |
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Seit 1. März 2006 kann
der Antrag auf
Grundsicherung direkt bei der
Bezirkshauptmannschaft
eingereicht werden. |
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mehr Information |
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Wohnung |
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Größe der Wohnung |
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Bis 1. März 2006 hatte die Größe
Ihrer Wohnung keinen Einfluss auf die Sozialhilfe. |
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Seit 1. März 2006 spielt
die Größe der Wohnung (Wohnnutzfläche) für
die Grundsicherung ein Rolle.
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Für einen
1-Personen-Haushalt anerkennt das Amt eine Wohnnutzfläche bis
höchstens 40 Quadratmeter. |
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Für einen
2-Personen-Haushalt anerkennt das Amt eine Wohnnutzfläche bis
höchstens 60 Quadratmeter. |
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Für jede
weitere Person im gemeinsamen Haushalt erhöht sich die vom Amt
anerkannte Wohnnutzfläche um jeweils
10 Quadratmeter.
Beispiel Ehepaar mit Kind
Maximale Wohnnutzfläche: 70 Quadratmeter.
Die Wohnnutzfläche darf jedoch insgesamt
110 Quadratmeter nicht übersteigen. |
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Richtsätze |
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Richtsätze neu |
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Bis 1. März 2006
gab es für folgende Beziehergruppen Richtsätze:
– Alleinstehende
– Haushaltsvorstände
– Haushaltsangehörige
– ohne Anspruch auf
– Familienbeihilfe
– Haushaltsangehörige
– mit Anspruch auf
– Familienbeihilfe |
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Seit 1. März 2006 gelten Richtsätze
für folgende Beziehergruppen: |
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Alleinstehende |
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Hauptunterstützte
Hauptunterstützte sind jene Personen, die mit Ehegatten, mit
Lebensgefährten oder in Familiengemeinschaft mit unterhaltsberechtigten
Angehörigen (Mitunterstützte) leben.
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Mitunterstützte
ohne Anspruch auf Familienbeihilfe.
z. Bsp. die Ehegattin oder Lebensgefährtin des Hauptunterstützten.
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Mitunterstützte
mit Anspruch auf Familienbeihilfe.
z. Bsp. die Kinder des Hauptunterstützten.
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Alleinstehende
mit Anspruch auf erhöhte Familienbeihilfe |
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Richtsätze
2010 |
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Bekleidung |
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Bekleidung neu |
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Bis 1. März 2006 konnten Sie
Sonderausgaben für Bekleidung bei der Sozialhilfe geltend machen. |
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Seit 1. März 2006 können
Sie zur Deckung
des Aufwandes für Bekleidung 2 Mal im Jahr Grundsicherung beantragen.
April bis September: höchsten € 170,–
Oktober bis März: höchstens € 225,– |
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Sonderzahlung |
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Sonderzahlung neu |
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Bis 1. März 2006 wurde im Mai
und Oktober zusätzlich zu Ihrer Sozialhilfe der volle Richtsatz
als Sonderzahlung ausbezahlt. |
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Seit 1. März 2006 haben Sie
im März, Juni, September und Dezember zusätzlich zu Ihrer
Grundsicherung Anspruch auf eine Sonderzahlung.
Diese Sonderzahlung ist immer die Hälfte des für Sie geltenden
vollen Richtsatzes. |
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Voraussetzung
ist jedoch, dass Sie
vor der Sonderzahlung mindestens 3 Monate durchgehend Grundsicherung
erhalten haben.
Beispiel für Alleinstehenden
Sie sind alleinstehend und erhalten seit 3 Monaten € 70,–
pro Monat Grundsicherung.
Im März haben Sie
Anspruch auf:
€ 70,–0 (Grundsicherung)
+
€ 234,10 (halber Richtsatz) =
––––––––––––––––––––––
€ 304,10 (Gesamtbetrag) |
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Rückzahlung |
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Rückzahlung neu |
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Bis 1. März 2006 konnten Sie
dann zu einer Rückzahlung verpflichtet werden, wenn Sie zu hinreichendem
Einkommen oder Vermögen gekommen sind. |
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Seit 1. März 2006 ist das »hinreichende
Einkommen« folgendermaßen festgelegt.
Ein hinreichendes Einkommen liegt dann vor, wenn Ihnen nach Abzug
der Kosten für die Wohnung mehr als das Eineinhalbfache des Richtsatzes
für Alleinstehende verbleibt. Achtung:
Sorgepflichten für Angehörige müssen bei der Berechnung
Ihres Einkommens berücksichtig werden. Beispiel
für Alleinstehende
Es muss Ihnen nach Abzug der Wohnkosten mehr als € 702,30 für
den Lebensunterhalt bleiben.
Grundsicherung müssen Sie aber nur dann zurückzahlen, wenn
Sie durch diese Rückzahlung nicht neuerlich in eine Notlage geraten
oder diese Ihnen durch die Rückzahlung drohen würde. |
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mehr
Information |
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Alleinerziehende |
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Alleinerziehende mit Freibetrag |
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Seit 1. März 2006 gilt: Wenn
Sie ein oder mehrer Kinder im Alter bis zu 15 Jahren mindestens halbtägig
betreuen und berufstätig sind (Teilzeit), wird für der Berechnung
der Grundsicherung ein Betrag von
€ 220,–
nicht als Einkommen berechnet.
€ 220,–
= Freibetrag |
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Haftentlassenengeld |
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Haftentlassenengeld neu |
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Seit 1. März
2006 wird von Ihrem Haftentlassenengeld für der Berechnung der
Grundsicherung eine Betrag von €
220,– nicht als Einkommen berechnet.
€ 220,–
= Freibetrag |
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Einnahmen |
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Einnahmen neu |
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Bis 1. März 2006 mussten alle
Zuwendungen als Einnahmen im Sozialhilfe-Antrag angeführt werden.
Beispiele:
Einmalige Zuwendungen der Freien Wohlfahrt oder finanzielle Unterstützungen
von Dritten (z. Bsp. von der Oma, vom Pfarrer u.a.) |
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Seit 1. März 2006 gilt:
Einmalige Zuwendungen der Freien Wohlfahrt (z. Bsp. von der Caritas,
von Licht ins Dunkel u.a.) werden nicht mehr als Einnahmen betrachtet.
Nicht regelmäßige Unterstützung durch Dritte (z. Bsp.
von der Oma, vom Pfarrer u. a.) werden nicht mehr als Einnahmen betrachtet. |
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Mündlicher Bescheid |
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Schriftlicher Bescheid |
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Bis 1. März 2006 konnte der
Bescheid über Sozialhilfe dem Antragsteller auch mündlich
mitgeteilt werden |
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Seit 1. März 2006 gilt: Der
Bescheid über Grundsicherung muss Ihnen schriftlich mitgeteilt
werden.
mehr Information |
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nach oben |
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